Ein Kindheitstraum führte nach Nepal. Eine Begegnung veränderte alles.
Manche Reisen hinterlassen schöne Erinnerungen. Andere verändern den Blick auf das Leben.
Für Ruth begann die Geschichte der Infinity Help Foundation mit einem Traum, den sie bereits als Kind in sich trug:
Eines Tages wollte sie nach Nepal reisen, den Himalaya mit eigenen Augen sehen und die Menschen kennenlernen, die in dieser einzigartigen Bergwelt leben.Im Herbst 2024 erfüllte sie sich diesen lang gehegten Wunsch. Doch kurz vor der Abreise wurde ihre Reise von persönlichen Schicksalsschlägen überschattet. Sie stand vor der schwierigen Entscheidung, alles abzusagen oder ihren Traum dennoch zu verwirklichen.
Nach vielen Gesprächen mit ihrer schwer erkrankten Schwester entschied sie sich schliesslich, die Reise anzutreten – ohne zu ahnen, dass diese Reise ihr Leben für immer verändern würde.
Während eines Trekkings durch das abgelegene Tsum Valley begegnete sie Purna Lopchan, einem einheimischen Bergführer, der in den Bergen Nepals aufgewachsen ist. Anfangs waren es nur kurze Gespräche während des gemeinsamen Weges.
Doch mit jedem Tag entstand mehr Vertrauen. Beide spürten, dass sie ähnliche Werte teilten und die gleichen Fragen beschäftigten.
Aus einer zufälligen Begegnung entstand Schritt für Schritt eine Freundschaft. Aus gemeinsamen Gesprächen entwickelte sich eine Vision, die später zur Gründung der Infinity Help Foundation führte.


«Manchmal beginnt eine grosse Veränderung mit einer einzigen Begegnung.»
Eine Reise, die alles veränderte.
Als Ruth im Herbst 2024 in Nepal ankam, erfüllte sich ein lang gehegter Kindheitstraum. Was sie jedoch vor Ort erlebte, übertraf alles, was sie sich jemals vorgestellt hatte.
Beeindruckt von der gewaltigen Bergwelt des Himalayas führte ihre Reise sie tief hinein in das abgelegene Tsum Valley. Doch nicht die beeindruckenden Landschaften hinterliessen den stärksten Eindruck – es waren die Menschen.
Trotz einfacher Lebensbedingungen, grosser Herausforderungen und materieller Armut begegneten ihr die Menschen mit einer Herzlichkeit, Offenheit und Gastfreundschaft, die sie tief berührten.
Sie teilten das Wenige, das sie besassen, mit einer Selbstverständlichkeit und Herzenswärme, die Ruth bis heute nicht vergessen hat.
Während des Trekkings begann sie die Region mit anderen Augen zu sehen. Hinter der beeindruckenden Natur erkannte sie die täglichen Herausforderungen der Menschen vor Ort – den beschwerlichen Transport von Waren über steile Bergpfade, den oft erschwerten Zugang zu Bildung und Infrastruktur sowie die Auswirkungen des zunehmenden Tourismus auf Umwelt und Gemeinschaft.
Diese Erfahrungen veränderten ihren Blick nachhaltig.
Aus einer Reise wurde der Wunsch, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit den Menschen vor Ort langfristige Perspektiven zu schaffen.
Noch ahnte sie nicht, dass genau diese Reise der Beginn einer gemeinsamen Geschichte werden würde.



«Manchmal verändert nicht das Reiseziel unser Leben – sondern die Menschen, denen wir unterwegs begegnen.»
Eine Begegnung mit gemeinsamer Vision.
Je länger die gemeinsame Reise dauerte, desto mehr rückten die beeindruckenden Berge in den Hintergrund. Stattdessen entstanden Gespräche über das Leben, über Verantwortung und darüber, wie nachhaltige Veränderungen für die Menschen in Nepal möglich werden können.


Trotz unterschiedlicher Herkunft und einer anfänglichen Sprachbarriere stellten Ruth und Purna schnell fest, dass sie dieselben Werte teilen. Beide waren überzeugt, dass nachhaltige Entwicklung nicht von aussen vorgegeben werden kann, sondern nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort entsteht.
Zuhören, verstehen und gemeinsam Lösungen entwickeln – diese Haltung verband sie von Anfang an.
Ein besonderer Moment dieser Reise war der Besuch des abgelegenen Klosters Mu Gompa auf rund 3'700 Metern über Meer. Umgeben von der Ruhe der Berge und den Begegnungen mit den Menschen vor Ort vertieften sich ihre Gespräche über Verantwortung, Hoffnung und die Frage, wie echte Veränderung entstehen kann.
Heute blicken Ruth und Purna auf diesen besonderen Ort mit grosser Dankbarkeit zurück. Sie sind überzeugt, dass dort der Grundstein für ihre gemeinsame Vision gelegt wurde.
Was damals mit offenen Gesprächen und gemeinsamen Gedanken begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer Idee, die später zur Gründung der Infinity Help Foundation führte.


«Die grössten Veränderungen beginnen oft mit einem gemeinsamen Gedanken.»
Eine Chance kann ein ganzes Leben verändern.
Purna Lopchan wurde in einem kleinen Bergdorf Kalika-01, Ramche, Rasuwa Distrikt im Langtang-Nationalpark geboren. Seine Kindheit war geprägt von einfachen Verhältnissen, harter Arbeit und den Herausforderungen des Lebens in einer abgelegenen Bergregion Nepals.
Ein Wendepunkt in seinem Leben kam durch die unerwartete Unterstützung eines australischen Sponsors. Dank dieser Hilfe erhielt Purna die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen und seinen eigenen Weg zu gehen – eine Chance, die vielen Kindern in seiner Heimat bis heute verwehrt bleibt.
Diese Erfahrung prägte ihn tief. Sie zeigte ihm, wie viel ein einzelner Mensch bewirken kann, wenn er bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und anderen neue Perspektiven zu ermöglichen.
Mit grossem Einsatz arbeitete sich Purna Schritt für Schritt vom Träger zum lizenzierten Trekking- und Hochgebirgsführer hoch. Gleichzeitig wuchs in ihm der Wunsch, eines Tages etwas an die Menschen seiner Heimat zurückzugeben.
Heute setzt er sich mit der Infinity Help Foundation dafür ein, dass auch andere Kinder, Familien und Dorfgemeinschaften die Chance erhalten, ihre Zukunft selbst mitzugestalten – so wie einst jemand an seine Zukunft glaubte.

«Jede Chance, die wir einem Menschen schenken, kann den Beginn einer neuen Zukunft bedeuten.»
Aus einer gemeinsamen Vision wurde die Infinity Help Foundation.
Aus vielen Gesprächen, gemeinsamen Erlebnissen und der tiefen Überzeugung, dass nachhaltige Entwicklung nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort entstehen kann, wuchs Schritt für Schritt eine klare Vision.
Ruth und Purna wollten nicht kurzfristig helfen oder einzelne Probleme lösen. Sie wollten eine Organisation schaffen, die langfristige Perspektiven ermöglicht, Verantwortung übernimmt und Projekte gemeinsam mit den Dorfgemeinschaften entwickelt.
Ende 2025 wurde diese Vision Wirklichkeit.
Die Infinity Help Foundation wurde offiziell in Nepal als Non-Profit-Organisation registriert.


Seither setzt sich die Organisation für nachhaltige Bildungs-, Infrastruktur- und Entwicklungsprojekte ein. Dabei entstehen alle Vorhaben im engen Austausch mit der lokalen Bevölkerung.
Denn die Menschen vor Ort kennen ihre Herausforderungen, ihre Möglichkeiten und ihre Zukunft am besten.
Die Infinity Help Foundation versteht sich deshalb nicht als Organisation, die Lösungen vorgibt. Sie begleitet Menschen dabei, ihre eigenen Ideen Wirklichkeit werden zu lassen – transparent, partnerschaftlich und mit dem gemeinsamen Ziel, langfristige Perspektiven für kommende Generationen zu schaffen.
«Wir entwickeln Projekte nicht für Menschen – sondern gemeinsam mit ihnen.»

Sus personas de contacto

Ruth Wiedmer
Persona de contacto de habla alemana
Ruth acompaña a la Infinity Help Foundation desde Suiza y se compromete con gran dedicación a la creación de proyectos de desarrollo sostenible, así como a la colaboración con simpatizantes y socios.
ruth@infinityhelpfoundation.com

Purna Lopchan
Persona de contacto de habla inglesa
Purna vive en Nepal y acompaña los proyectos directamente sobre el terreno. Gracias a su estrecha conexión con la población local, se asegura de que los proyectos se desarrollen junto con las personas y se implementen de forma sostenible.
purna@infinityhelpfoundation.com
Toda gran colaboración comienza con un encuentro.
Esperamos conocerle, responder a sus preguntas y crear juntos nuevas perspectivas para la gente en Nepal.
Los proyectos más bellos a menudo comienzan con una simple conversación.
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