Bildung beginnt mit Möglichkeiten.
Das erste gemeinsame Bildungsprojekt der Infinity Help Foundation entstand Ende 2025 im Bergdorf Grang. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung wurden Kinder, Lehrpersonen und die Schule dort unterstützt, wo bereits kleine Veränderungen einen grossen Unterschied machen konnten.
Wie alles begann.
Nicht jede Geschichte beginnt mit einem Plan. Manche beginnen mit einer unerwarteten Wendung. Eigentlich sollte Purna im Sommer 2025 in die Schweiz reisen. Gemeinsam hatten Ruth und Purna verschiedene Weiterbildungen vorbereitet – vom nachhaltigen Kaffeeanbau über Besuche auf Bio-Bauernhöfen bis hin zu Computer-, Foto- und Filmschulungen. Die gemeinsame Zeit in der Schweiz sollte neue Ideen und wertvolle Erfahrungen für zukünftige Projekte ermöglichen.
Doch die gemeinsamen Pläne nahmen eine unerwartete Wendung: Purnas Visum für die Schweiz wurde nicht bewilligt.
Was zunächst eine grosse Enttäuschung war, entwickelte sich rückblickend zu einem entscheidenden Wendepunkt. Ruth entschied sich, Ende 2025 erneut nach Nepal zu reisen. Gemeinsam entstand die Überzeugung, nicht länger nur über mögliche Projekte zu sprechen, sondern gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung den ersten konkreten Schritt zu gehen.
So entstand das erste gemeinsame Bildungsprojekt – und gleichzeitig der Grundstein für die spätere Infinity Help Foundation.
Während ihres Aufenthalts kamen Ruth und Purna mit den Menschen vor Ort ins Gespräch. Gemeinsam wurde überlegt, wo mit einfachen Mitteln ein nachhaltiger Unterschied geschaffen werden könnte. Schnell zeigte sich, dass die Schule im Bergdorf Grang in verschiedenen Bereichen Unterstützung benötigte.
Daraufhin wurden Schulrucksäcke, Hefte, Schreibmaterial, Bücher, Sportartikel, Winterjacken und weitere Lernmaterialien organisiert. Gleichzeitig wurde Farbe beschafft, um das Schulgebäude und mehrere Klassenzimmer gemeinsam mit der Bevölkerung zu renovieren.
Am 30. Dezember 2025 war es so weit.
Was in den Wochen zuvor gemeinsam geplant und vorbereitet worden war, wurde an diesem Tag Wirklichkeit. Schon früh versammelten sich die Menschen aus Grang und den umliegenden Dörfern auf dem Schulgelände. Rund 450 Personen kamen zusammen, um diesen besonderen Moment gemeinsam zu feiern.
Ruth und Purna wurden mit traditioneller Musik, Tänzen und Khatas – den nepalesischen Glücksschals als Zeichen von Respekt, Verbundenheit und Wertschätzung – herzlich empfangen. Die Freude und Offenheit der Dorfgemeinschaft machten diesen Tag von Beginn an zu etwas Besonderem.



Nach der Begrüssung folgten Ansprachen, gemeinsame Gespräche und viele persönliche Begegnungen.
Für Purna war es ein ganz besonderer Moment: Zum ersten Mal sprach er vor so vielen Menschen über eine gemeinsame Vision, die nicht nur Hoffnung geben, sondern konkrete Perspektiven schaffen sollte.
Anschliessend erhielten die Kinder ihre neuen Schulrucksäcke, Hefte, Bücher, Schreibmaterialien und Winterjacken. Gleichzeitig begannen die ersten Arbeiten zur Verschönerung des Schulgebäudes und der Klassenzimmer – nicht als einzelne Aktion, sondern als gemeinschaftliches Projekt, an dem viele Menschen mitwirkten.
An diesem Tag wurde weit mehr übergeben als Schulmaterial.
Es entstand ein Gefühl von Zusammenhalt, gegenseitigem Vertrauen und gemeinsamer Verantwortung. Für Ruth und Purna wurde sichtbar, wie viel möglich ist, wenn Menschen einander zuhören, ihre Ideen teilen und gemeinsam handeln.
Der 30. Dezember 2025 markierte deshalb nicht nur den Abschluss eines erfolgreichen Bildungsprojekts. Er wurde zum Beginn einer Zusammenarbeit, die bis heute das Fundament der Infinity Help Foundation bildet.



Warum dieses Projekt?
Bildung ist weit mehr als Unterricht. Sie schafft Perspektiven, stärkt das Selbstvertrauen und eröffnet Kindern die Möglichkeit, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten. Genau deshalb entschied sich die Infinity Help Foundation, ihr erstes gemeinsames Projekt im Bildungsbereich umzusetzen.
Auf den ersten Blick bestand das Projekt aus Schulrucksäcken, Büchern, Winterjacken und der gemeinsamen Renovation eines Schulgebäudes.
Doch der eigentliche Wert dieses Tages liess sich nicht in Zahlen oder Materialien messen.
Für die Kinder bedeuteten die neuen Lernmaterialien bessere Voraussetzungen für den Schulalltag. Die Winterjacken schufen Schutz in den kalten Monaten und die renovierten Klassenzimmer wurden zu einem Ort, an dem Lernen wieder Freude bereiten konnte.
Mindestens genauso wichtig war jedoch das, was zwischen den Menschen entstand.
Die Planung und Umsetzung erfolgten gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft. Ideen wurden geteilt, Verantwortung übernommen und Entscheidungen miteinander getroffen. Aus einem einzelnen Projekt entwickelte sich gegenseitiges Vertrauen – die Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit.
Genau diese Erfahrung prägt die Arbeit der Infinity Help Foundation bis heute.
Nachhaltige Veränderungen entstehen nicht dadurch, dass Lösungen von aussen vorgegeben werden. Sie entstehen dort, wo Menschen ihre Zukunft gemeinsam gestalten und Verantwortung füreinander übernehmen.
Das Bildungsprojekt in Grang war deshalb weit mehr als ein einmaliger Einsatz. Es wurde zum Ausgangspunkt einer Partnerschaft, aus der Schritt für Schritt weitere Projekte und neue Perspektiven entstanden.
«Nachhaltige Veränderungen entstehen nicht dort, wo Hilfe verteilt wird. Sie entstehen dort, wo Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.»
Gemeinsam zuhören statt entscheiden
Bevor die ersten Schulmaterialien organisiert oder Renovationsarbeiten geplant wurden, stand für Ruth und Purna etwas anderes im Mittelpunkt: zuhören.
Während ihres Aufenthalts in Grang nahmen sie sich Zeit für Gespräche mit Lehrpersonen, Eltern und weiteren Menschen aus dem Dorf. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, welche Herausforderungen den Schulalltag erschweren und wo bereits mit einfachen Mitteln nachhaltige Verbesserungen möglich wären.
Schnell zeigte sich, dass es nicht nur an Schulmaterialien fehlte. Viele Kinder verfügten über keine vollständige Grundausstattung für den Unterricht, warme Winterkleidung war in der kalten Jahreszeit keine Selbstverständlichkeit und auch das Schulgebäude benötigte an mehreren Stellen dringend eine Auffrischung.
Jede Entscheidung orientierte sich an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort – nicht an vorgefertigten Lösungen.
Organisiert wurden Schulrucksäcke, Hefte, Schreibmaterial, Bücher, Sportartikel, Winterjacken und weitere Lernmaterialien. Gleichzeitig wurde Farbe beschafft, um das Schulgebäude und mehrere Klassenzimmer gemeinsam mit der Bevölkerung zu renovieren.
Nicht einzelne Personen entschieden, was gebraucht wurde. Die Ideen entstanden gemeinsam mit den Menschen vor Ort – genau dort, wo sie später auch umgesetzt wurden.

Herausforderungen gemeinsam meistern
Das Bergdorf Grang liegt in einer abgelegenen Region Nepals. Viele Familien leben unter einfachen Bedingungen und der Zugang zu wichtigen Ressourcen ist oft mit langen Wegen und grossen Herausforderungen verbunden.
Auch die Schule steht immer wieder vor neuen Aufgaben. Lernmaterialien fehlen, Gebäude benötigen Unterhalt und besonders während der kalten Wintermonate fehlt vielen Kindern eine ausreichende Winterbekleidung, um den Unterricht regelmässig besuchen zu können.
Hinzu kommt, dass jedes Jahr neue Schülerinnen und Schüler eingeschult werden. Dadurch entstehen laufend neue Bedürfnisse, auf die flexibel reagiert werden muss.
Diese Herausforderungen zeigen, dass Bildung nicht mit einer einmaligen Unterstützung gestärkt werden kann. Sie braucht Menschen, die bereit sind, langfristig Verantwortung zu übernehmen.


Entwicklung
Das Bildungsprojekt in Grang war nie als einmalige Aktion gedacht. Von Anfang an stand der Aufbau einer langfristigen Zusammenarbeit im Mittelpunkt.
Heute besteht der Kontakt zur Schule und zur Dorfgemeinschaft weiterhin. Gemeinsam wird regelmässig besprochen, welche Bedürfnisse bestehen und wo zukünftige Unterstützung sinnvoll eingesetzt werden kann.
Mit jedem Schuljahr kommen neue Kinder hinzu, Materialien müssen ersetzt und neue Herausforderungen gemeinsam bewältigt werden. So entwickelt sich auch die Zusammenarbeit Schritt für Schritt weiter – immer orientiert an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort.
Die Erfahrungen aus dem ersten Bildungsprojekt bilden bis heute die Grundlage für weitere Bildungsinitiativen der Infinity Help Foundation. Sie zeigen, dass nachhaltige Entwicklung dort entsteht, wo Vertrauen wächst und Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Projektinformationen
Projektname
Bildung beginnt mit Möglichkeiten
Projektstandort
Grang, Rasuwa, Nepal
Projektbereich
Bildung
Projektstatus
Langfristige Partnerschaft
Projektbeginn
Dezember 2025
Schwerpunkte
- Schulmaterialien
- Winterbekleidung
- Sportmaterial
- Schulrenovation
- Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaft
Langfristiges Ziel
Die Schule in Grang gemeinsam mit der Bevölkerung langfristig begleiten und dort unterstützen, wo neue Bedürfnisse entstehen.

Gemeinsam Zukunft ermöglichen
Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie mit, Kindern bessere Bildungschancen zu ermöglichen und die langfristige Zusammenarbeit mit der Schule in Grang weiterzuführen.
Jede Unterstützung trägt dazu bei, Lernmaterialien bereitzustellen, notwendige Renovationen zu ermöglichen und gemeinsam mit der Bevölkerung neue Perspektiven zu schaffen. Denn nachhaltige Veränderungen beginnen dort, wo Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.
«Jedes Kind verdient die Chance, mit Zuversicht zu lernen, zu wachsen und seine Zukunft selbst mitzugestalten.»

Ihre Ansprechpartner
Jede grosse Zusammenarbeit beginnt mit einer Begegnung.
Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen, Ihre Fragen zu beantworten und gemeinsam neue Perspektiven für die Menschen in Nepal zu schaffen.
Die schönsten Projekte beginnen oft mit einem einfachen Gespräch.
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